Über mich
Unternehmer. Systemdenker. Optimierer
Mich beschäftigt seit vielen Jahren eine einfache Frage:
Warum funktionieren manche Dinge erstaunlich gut – und andere unnötig schwer?
Mich interessieren nicht nur Ergebnisse, sondern die Systeme dahinter.
Warum Betriebe trotz viel Einsatz kaum vorankommen.
Warum gut gemeinte Prozesse im Alltag Reibung erzeugen.
Warum Digitalisierung nicht automatisch Verbesserung bedeutet.
Warum manche Strukturen nur funktionieren, weil Menschen ihre Schwächen permanent ausgleichen.
Oft liegt das Problem nicht an fehlendem Einsatz.
Sondern daran, wie ein System aufgebaut ist.
Mein Weg
Seit 2012 bin ich unternehmerisch tätig, seit 2016 hauptberuflich.
In dieser Zeit habe ich eigene Geschäftsmodelle aufgebaut, operative Prozesse entwickelt und optimiert, Verantwortung getragen, Kunden betreut und Entscheidungen unter realen Zeit-, Kosten- und Kapazitätsbedingungen getroffen.
Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie weit eine auf dem Papier sinnvolle Lösung von der Realität entfernt sein kann.
Diese Erfahrung prägt meinen Blick bis heute: Nicht alles, was logisch klingt, funktioniert auch im Alltag.
Und nicht jedes Problem wird besser, indem man mehr Personal, mehr Zeit, mehr Technik oder mehr Aufwand hineinsteckt.
Manchmal muss man stattdessen das System dahinter betrachten.
Kurz zu meinem Hintergrund
- Master of Science (M.Sc.) in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing
- seit 2016 Unternehmer mit eigener operativer Verantwortung
- Aufbau und Entwicklung eigener Geschäftsmodelle
- langjährige Erfahrung mit Prozessen, Kapazitäten und wirtschaftlicher Optimierung
- Autor von Fachbeiträgen und eigenen Publikationen
- Lehre an Fachschule ab dem Schuljahr 2026/27
- Gastvorträge an der Hochschule München
- Betreiber von foodtruck-beratung.de und fabian-hengmith.de
Meine berufliche Herkunft liegt in der unternehmerischen Praxis.
Gerade deshalb interessiert mich heute zunehmend, welche Muster sich über einzelne Unternehmen und Branchen hinaus wiederholen.
Lehre & Transfer
Neben meiner unternehmerischen Arbeit spielt die Lehre eine zunehmend wichtige Rolle.
Ab dem Schuljahr 2026/27 vermittle ich wirtschaftliche Zusammenhänge an einer Fachschule und einer Fachoberschule. Hinzu kommen Gastvorträge an der Hochschule München, in denen ich Erfahrungen aus Unternehmertum, Geschäftsmodellen und operativer Praxis einbringe.
Besonders spannend finde ich dabei die Verbindung zwischen theoretischen Modellen und der Realität, in der sie funktionieren müssen.
Theorie schafft Begriffe, Modelle und Orientierung. Die Praxis zeigt gleichzeitig, wo Annahmen zu kurz greifen, Zielkonflikte entstehen oder vermeintlich eindeutige Lösungen unter realen Bedingungen komplizierter werden.
Genau diese Rückkopplung finde ich spannend: Was erklärt die Theorie gut und was lernen wir erst, wenn ein Modell auf die Realität trifft?
Deshalb verstehe ich Lehre nicht nur als Wissensvermittlung. Sie ist für mich auch ein Ort für Diskussion, Perspektivwechsel und den Transfer zwischen wissenschaftlichen Konzepten und praktischer Erfahrung.
Systeme verstehen, statt Symptome zu verwalten
Viele Probleme sehen zunächst eindeutig aus.
Zu wenig Personal.
Zu wenig Zeit.
Zu wenig Kapazität.
Schlechter Service.
Fehlende Digitalisierung.
Zu geringe Auslastung.
Bei genauerem Hinsehen liegt die Ursache aber oft an einer anderen Stelle.
An Schnittstellen.
An falschen Anreizen.
An unnötiger Komplexität.
An widersprüchlichen Zielen.
Oder an einem Prozess, der für den Idealfall entwickelt wurde und unter realen Bedingungen nicht trägt.
Ich analysiere deshalb nicht nur, was nicht funktioniert.
Ich analysiere, warum es nicht funktioniert.
Wofür ich heute stehe
Systeme statt Symptome betrachten.
Ein sichtbares Problem ist nicht automatisch die eigentliche Ursache.
Effizienz statt Aktionismus.
Mehr Aufwand ist keine Verbesserung, wenn das zugrunde liegende Problem bestehen bleibt.
Komplexität hinterfragen.
Ein System wird nicht automatisch besser, nur weil es ausgefeilter wird.
Wirtschaftliche Realität ernst nehmen.
Umsatz, Wachstum oder Auslastung sagen wenig aus, wenn Aufwand, Kosten und Strukturen nicht mitgedacht werden.
Lösungen an der Praxis messen.
Eine gute Idee muss nicht nur theoretisch überzeugen. Sie muss unter realen Bedingungen funktionieren.
Case Studies: Systeme im Alltag
Viele strukturelle Probleme werden besonders sichtbar, wenn man alltägliche Situationen genauer betrachtet.
Deshalb untersuche ich in meinen Case Studies konkrete Fälle aus unterschiedlichen Bereichen.
Dabei geht es mir nicht darum, einzelne Unternehmen, Organisationen oder Menschen an den Pranger zu stellen.
Der einzelne Fall ist vielmehr Ausgangspunkt für eine größere Frage: Welches systemische Muster steckt dahinter?
So können Selbstscannerkassen genauso interessant sein wie ein Hotelaufenthalt, eine Behörde, ein Terminvergabesystem oder eine Situation im Sport.
Die Bereiche unterscheiden sich.
Die dahinterliegenden Muster erstaunlich oft nicht.
Warum diese Seite existiert
fabian-hengmith.de ist mein Ort für Analysen, Beobachtungen und Gedanken über Systeme, Effizienz, Geschäftsmodelle und wirtschaftliche Realität.
Ich schreibe über Situationen, in denen Theorie und Alltag auseinanderfallen, über Prozesse, die unnötige Reibung erzeugen, und über die Frage, wie Strukturen besser funktionieren können.
Dabei verbinde ich betriebswirtschaftlichen Hintergrund, unternehmerische Erfahrung, Lehre und konkrete Beobachtung.
Nicht jede Antwort ist kompliziert.
Aber die richtige Frage liegt häufig tiefer als das sichtbare Problem.
Und privat?
Ich bin Familienmensch und Vater.
Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum ich Effizienz anders betrachte als reine Maximierung.
Ein gutes System soll nicht möglichst viel Aktivität erzeugen.
Es soll unnötigen Aufwand reduzieren, verlässlich funktionieren und Ressourcen dort einsetzen, wo sie tatsächlich etwas bewirken.
Das gilt für Unternehmen.
Und häufig auch für das Leben.
Wenn du einen interessanten Fall, ein Systemproblem oder eine Beobachtung hast, bei der du dich fragst, warum das eigentlich so kompliziert sein muss, freue ich mich über den Austausch.
